Land unter in Westerland

Starke Regenfälle haben den Verkehr teilweise lahmgelegt und Keller volllaufen lassen

Foto: © Feuerwehr

Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, die Straßen abzusperren – hier Kirchenweg/Kjeirstraße. Foto: Feuerwehr

Mi, 02. Aug 2017
Westerland

Kurz aber heftig. Am vergangenen Sonntagvormittag sorgte ein rund 30-minütiger Starkregenguss dafür, dass Teile der Westerländer Innenstadt unter Wasser gesetzt wurden. Die Feuerwehr um ihren Wehrführer Jörg Elias war mit rund 40 Kameraden im Einsatz. „Zuerst mussten wir einige Straßen sperren, damit die Autos nicht in den tiefen Pfützen steckenbleiben“, erklärt Elias auf Nachfrage des Sylter Spiegels. Aber auch um die Autofahrer vor den zum Teil hochgedrückten Gullydeckeln und den demzufolge offenen -schächten zu schützen. Nach den Verkehrssicherungsmaßnahmen mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr rund 20 Keller und Tiefgaragen auspumpen.

Besonders schlimm war die Situation an der Brandenburger Straße Ecke Norderstraße. „Dort standen die Kameraden zum Teil bis zu einem halben Meter tief im Wasser“, erläutert Elias. Aber auch die Kreuzung am „Deutschen Eck“, Kirchenweg Ecke Kjeirstraße war überflutet und wurde von der Feuerwehr gesperrt.

Unfälle und Verletzte aufgrund des Starkregens habe es laut Elias aber nicht gegeben. Geärgert haben ihn aber die Autofahrer, die „mit Karacho durch die tiefen Pfützen fahren wollten und dann nicht mehr alleine herausgekommen sind.“ Sie mussten von der Feuerwehr befreit werden.

Nach rund zwei Stunden wurden die Straßensperrungen wieder aufgehoben. Zu diesem Zeitpunkt war das Wasser in der Westerländer Innenstadt wieder vollständig abgelaufen.