Sylt Kita in Westerland

Neue Räume eingeweiht

Foto: © SC / Sylter Spiegel GmbH

Sie waren bei der Einweihung der neuen Räume in der Sylt-Kita mit von der Partie (v.l.): der Gemeindevertreter Lars Schmidt, der stellvertretende Bürgermeister Carsten Kerkamm, Bürgermeister Nikolas Häckel und Bereichsleiterin Christina Kosmehl.

Do, 04. Okt 2018
Westerland
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Sylt

Seit August 2013 haben ein- bis dreijährige Kinder einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kindertagesstätte oder Tagespflege. In der Sylt-Kita der Gemeinde Sylt wurden seitdem die Plätze für die Jüngsten knapp. Im Mai diesen Jahres wurde deshalb ein großes Umbauprojekt in den Räumen der Kita „Am Nordkamp“ begonnen – die Hortgruppe „Inselkinder“ zog in einen ehemaligen Raum der Grundschule und machte so Platz für die Krippengruppen „Wattwürmer“ und „Inselküken“, in denen jeweils zehn Kinder unterkommen. Insgesamt kann die Gemeinde Sylt somit 70 Krippenplätze in ihren Kitas zu Verfügung stellen. Noch stehen allerdings einige Kinder auf der Warteliste, und die steigenden Geburtenzahlen auf der Insel werden in Zukunft noch mehr Krippen- und Kitaplätze notwendig machen.

Die neuen Räume wurden am vergangenen Donnerstag feierlich eingeweiht: Vertreter der Gemeinde sowie Eltern und Mitarbeiter der Kita waren dort, um die Ergebnisse der Umbauzeit zu bewundern und die getane Arbeit zu würdigen – immerhin lief der Betrieb während der Bauphase weiter.

Die Bereichsleiterin der Kita „Am Nordkamp“, Christina Kosmehl, bedankte sich für diese Leistung ihrer Mitarbeiter und überreichte ihnen Salz und Brot als symbolisches Geschenk zum Einzug in die neuen Gruppenräume: „Die kleinen und großen Herausforderungen des Umbaus wurden mit Bravour gemeistert. Ich selbst habe viel aus dem Umbau gelernt – vor allem, Geduld zu haben. Nun freue ich mich sehr, dass die schönen Räumlichkeiten endlich fertig sind.“

Der Umbau unter der Leitung von Leif-Ole Nolte vom Kommunalen LiegenschaftsManagement (KLM) blieb sowohl im Zeitplan als auch im Budget: „Wir haben die veranschlagten 291.000 Euro für die knapp einmonatige Bauzeit vom 28. Mai bis zum 23. Juli weder unter- noch überschritten. Neben den Gruppenräumen wurde auch der Außenbereich umgestaltet.“ Auch Bürgermeister Nikolas Häckel freut sich „sehr darüber, dass wir fast alle Ansprüche auf einen Betreuungsplatz erfüllen können. Ich wünsche mir, dass Kinder, Eltern und Erzieher einen guten gemeinsamen Start in diesem Haus haben.“ Besonders angetan hat es dem Rathauschef der Werkraum, in dem Platz für die verschiedensten Bau- und Bastelprojekte ist: „Hier gibt es von der Laubsäge bis zum Webrahmen alles, mit dem ich selbst als Kind gerne hantiert habe.“

Für die 45 Kinder der Hortgruppe stehen neben einem großzügigen Spielraum noch zwei Rückzugsräume zur Verfügung. Die Krippenkinder kommen nun in zwei freundlichen und liebevoll eingerichteten Zimmern unter. Auch die Kinder, zu deren Gunsten der Umbau stattfand, waren angetan von ihrem neuen Umfeld: Nachdem die Grußworte gesprochen waren, beschäftigten sie sich mit dem Spielzeug der Einrichtung.